Womit alles begann
In unserer Familie ist Fotografie mehr als ein Hobby – sie ist Tradition, Erinnerung und Teil unserer Geschichte . Schon seit mehreren Generationen halten wir unsere Erinnerungen an unsere Liebsten in Fotos fest. Unser ältestes Familienfoto, welches wir besitzen ist von ca. 1860 und zeigt meine Ur-ur-ur-oma.
2000
Keine acht Stunden war ich auf dieser Welt, als bereits das erste Bild von mir gemacht wurde. Damals von meinen Großeltern, mit einer analogen Kamera, ganz ohne Bildschirm, ohne Schnelllöschen, ohne Filter - einfach ein Moment, der festgehalten wurde weil er wertvoll war. Dieses erste Foto war der stille Auftakt zu einer lebenslangen Verbindung zwischen mir und der Kamera.
Meine erste eigene Kamera
Schon als Kind durfte ich lernen, dass Fotografie nicht nur Technik, sondern vor allem Achtsamkeit und Gefühl ist. Meine Großeltern und Eltern zeigten mir mit Geduld und Begeisterung, wie man eine Kamera hält, das Licht liest, den Moment spürt und ihn in Form eines Fotos festhalten kann. Zu meinem dritten Geburtstag hielt ich dann endlich meine erste eigene Kamera in den Händen – klein, aber für mich der größte Schatz. Mit ihr begann meine Reise, die Welt durch den Sucher zu entdecken.
Meine ersten eigenen Fotos
36 Bilder auf einem Film – 36 Möglichkeiten, das Leben einzufangen. Mit kindlicher Neugier und riesigem Spaß hielt ich die ersten Momente fest, so wie ich sie sah: ehrlich, roh, ungestellt. Schon damals faszinierten mich die Menschen und ihre Gesichter um mich am meisten. Zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass dieses Festhalten irgendwann zu meiner Sprache werden würde, Geschichten zu erzählen, Erinnerungen greifbar zu machen und Emotionen ein Gesicht zu geben und für immer festzuhalten.
Dies ist eines der ertsen Fotos, die ich von meiner Mama fotografierte
Geschichten und Momente die bleiben
Mit der Zeit durfte ich nicht nur Orte, sondern vor allem Menschen mit meiner Kamera entdecken. Es waren keine Models, keine perfekt inszenierten Szenen – es waren echte Begegnungen, echte Momente und Geschichten die zu einer festgehaltenen Erinnerung wurden. Ich durfte dabei sein, wenn jemand gelacht hat weil er einen besonderen Moment mit einem anderen Menschen hatte, bevor er wusste, dass es jemand festhält. Bis heute gibt es für mich kaum einen bewegenderen Moment, als wenn ich jemandem seine Fotos zeigen darf – und dieser Mensch sich vielleicht zum ersten Mal in dem liebevollen Blick sieht, in dem ihn andere längst sehen. Wenn ein Lächeln entsteht, weil eine Erinnerung auflebt – an einen Augenblick im Leben, der viel zu schnell vergangen ist, aber durch meine Kamera bewahrt wurde. Diese Bilder sind mehr als nur Aufnahmen und Dateien. Sie erzählen Erinnerungen der Menschen vor meiner Linse. Erinnerungen, die mit der Zeit immer wertvoller werden. Und irgendwie erzählen sie auch ein Stück von mir – von meinem Blick, meinem Gefühl, meiner Verbindung zu diesem Moment.
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